Ob alt - ob jung, ob groß - ob klein,
die St. Andräer Krippen sollten sich alle anschauen.
Auch in diesem Jahr wird die ehemalige Bischofsstadt zur Krippenstadt.
Es bedarf schon vieler hilfreicher Hände, um so viele, schöne und
interessante Weihnachtskrippen der Bevölkerung und den Besuchern von St.
Andrä zu repräsentieren.
Der Verein „Attraktives St. Andrä“,
in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde und der Pfarrkirche hat sich zur Aufgabe
gemacht, besonders schöne, geschichtlich interessante und zum Teil sehr
wertvolle Krippen auszustellen.
Besonders beachtenswert sind einige Troger-Krippen, die vom einstigen aus Südtirol
stammenden Jesuitenfrater Troger, der als Ökonom in St. Andrä im Schloss
Kollegg gewirkt hat und sich sehr intensiv mit dem Krippenbau beschäftigte,
gebaut wurden.
Auch heute werden noch Krippen gebaut. Frau Gabriel, eine Krippenbaumeisterin,
hat in St. Andrä eine Krippenwerkstätte, wo man unter fachkundiger
Anleitung selbst eine Krippe bauen kann. Wie es in so einer Krippenwerkstätte
zugeht, kann man in St. Andrä im Foyer des Kultursaales miterleben, denn
hier ist eine Krippenwerkstätte eingerichtet, wo man zusehen kann wie eine
Krippe entsteht. Jeder ist herzlich willkommen, ob als Zaungast oder als aktiver
Krippenbauer.
Im Stadtarchiv sind ganz besondere Krippen
zu bewundern. Krippen aus dem benachbarten Slowenien, aus Brezje, einem Marienwallfahrtsort,
von wo Prof. Pötsch und Mag. Peter anlässlich eines Besuches bei Dr.
Grcar einige sehr schöne Exponate mit nach St. Andrä gebracht haben.
Dr. Grcar, ein Franziskanerpater, der auch selbst Krippenbauer ist, hat sogar
wissenschaftliche Arbeiten über die Krippen und den Krippenbau geschrieben.
Ein Besuch im St. Andräer Stadtarchiv lohnt sich auf alle Fälle.
Zu Krippen gehören auch Figuren. Schwester Gerda aus dem Hause Elisabeth in St. Andrä ist eine begnadete Hobbyschnitzerin und hat ihr Talent zum Schnitzen immer wieder unter Beweis gestellt. Viele ihrer Figuren sind heuer in St. Andrä zu bewundern.
Kunst – Erleben – Schenken, unter diesem Motto haben sich die St. Andräer Künstler in der Knauder Halle zu einer Gemeinschaftsausstellung zusammen gefunden. Künstler wie: Brenner, Ceplak, Fleischner, F.Graf, Knauder, Lippitz, G. Moser, H. Moser, Muggi, Poms-Mikusch, Pilz, Reinbacher, Sauer, Sterling, Unegg, Uckermann stellen hier eigene Werke aus, die gerade in der Vorweihnachtszeit als Geschenksideen großen Anklang finden werden. Jeder der Künstler stellt ein Werk für die Verlosung zur Verfügung. Mit etwas Glück kann man mit 1,-- Euro eines der ausgestellten Kunstwerke gewinnen.
Der St. Andräer Advent wird sicherlich in diesem Jahr wieder einen neuen Höhepunkt erleben. Es ist bemerkenswert wie hier Attraktives St. Andrä, die Stadtgemeinde, die Kirche, die Wirtschaft und die vielen Helfer aus der Bevölkerung gemeinsam versuchen St. Andrä attraktiv zu machen und so der Stadt neue Impulse zu geben.
Eine ehemalige Bischofsstadt wird zur Krippenstadt.
„Advent in St. Andrä“- ein Erlebnis.